Über FaMiPA
FaMiPA steht für Fachstelle Migration, Pflege und Alter. Das Ziel der Fachstelle ist es, die Bedarfe und Anliegen von Senior*innen mit Migrationsgeschichte in Berlin sichtbar zu machen, Diskriminierung strukturell abzubauen und ihre gleichberechtigte Teilhabe zu fördern.
Unser Team
Amrit Walia
(sie/ihr)
Referentin
Hanna Kerkhof
(sie/ihr)
Koordinatorin
Simone Koschewa
(sie/ihr)
Referentin
Unsere Partner in Berlin
Nenne kurz Zweck der Zusammenarbeit. Warum? Vernetzung ist Arbeitsauftrag und schafft Vertrauen.
Häufig gestellte Fragen
Auf dieser Seite finden Sie häufig gestellte Fragen bezüglich der Arbeit von FaMiPA.
Macht FaMiPA Beratung?
Nein, FaMiPA macht keine Beratung. Wir beraten also nicht zu Pflegeleistungen, Pflegegrad und Ihren Ansprüchen. Wir machen aber Verweisberatung. Das bedeutet, dass wir Sie mit Ihrem Anliegen an andere, geeignete Anlaufstellen in Berlin weiter verweisen. Auf unserer Webseite finden Sie Anlaufstellen und Informationen gebündelt.
Auch wenn wir keine klassische Beratungsstelle sind, haben wir aber immer ein offenes Ohr für Sie. Falls Sie Fragen zu der Arbeit von FaMiPA haben, kontaktieren Sie uns gerne unter famipa@awoberlin.de oder rufen uns an unter +49 30 / 25 389 287. Sie erreichen uns in der Regel von Montag bis Freitag zwischen 10 – 16 Uhr.
Ich bin Senior*in mit Migrationsgeschichte und habe Lust ein Projekt zu initiieren. Kann ich mich bei FaMiPA hierfür melden?
Ja, gerne! Teilen Sie uns Ihre Vorstellung von dem Projekt mit und wir schauen gemeinsam, welche Möglichkeiten es zur Umsetzung gibt. Kontaktieren Sie uns gerne unter famipa@awoberlin.de oder rufen Sie uns an unter +49 30 / 25 389 287. Sie erreichen uns in der Regel von Montag bis Freitag zwischen 10 – 16 Uhr.
Kosten die Angebote und Veranstaltungen von FaMiPA was?
Nein, die Angebote und Veranstaltungen von FaMiPA sind kostenlos.
Wie wird FaMiPA finanziert?
FaMiPA wird seit 2025 von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege finanziert. Die Fachstelle ist ein Projekt des AWO Landesverbandes Berlin e.V. und arbeitet berlinweit und verbandsübergreifend.
Seit wann gibt es FaMiPA und wer arbeitet dort?
FaMiPA gibt es seit Sommer 2025. Wir arbeiten zu dritt: Amrit Walia und Simone Koschewa sind die Referentinnen der Fachstelle. Hanna Kerkhof macht die Koordination der Fachstelle.
Ich möchte mich gerne beruflich mit FaMiPA vernetzen, da ich in dem Feld tätig bin. Wie mache ich das?
Wir freuen uns, uns mit Ihnen zu vernetzen. Nur mit einem starken Netzwerk können wir dafür sorgen, dass Senior*innen mit Migrationsgeschichte in Berlin gut versorgt sind. Kontaktieren Sie uns gerne unter famipa@awoberlin.de oder rufen Sie uns an unter +49 30 / 25 389 287. Sie erreichen uns in der Regel von Montag bis Freitag zwischen 10 – 16 Uhr.
Ich mache ein Angebot oder eine Veranstaltung für Senior*innen mit Migrationsgeschichte in Berlin im Kontext von Pflege und Alter. Kann dieses Angebot bei auf FaMiPas Website geworben werden?
Ja, das ist möglich. Wichtig ist, dass Ihr Angebot/Ihre Veranstaltung sich im Kontext von Migration, Pflege und Alter bewegt. Zusätzlich darf es kein gewinnorientiertes oder kommerzielles Angebot sein. Wir freuen uns über Ihr Angebot oder Ihre Veranstaltung mehr zu erfahren.
Kontaktieren Sie uns hierfür gerne unter famipa@awoberlin.de oder rufen Sie uns an unter +49 30 / 25 389 287. Sie erreichen uns in der Regel von Montag bis Freitag zwischen 10 – 16 Uhr.
Glossar
Diskriminierungskritisch
Diskriminierungskritisch beinhaltet das Bewusstsein und die Berücksichtigung, dass Diskriminierung in unserer Gesellschaft allgegenwärtig ist. Diese Haltung impliziert das Wissen darüber, dass alle Menschen aufgrund verschiedener Diskriminierungsformen sozial positioniert sind.
[Quelle: Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) (o.J.)]
Intersektionalität
Intersektionalität bedeutet die Berücksichtigung und das Bewusstsein darüber, dass verschiedene Diskriminierungsformen – z.B. aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter, Klasse oder Aufenthaltsstatus – nicht getrennt voneinander wirken, sondern sich wechselseitig verstärken.
[Quelle: Crenshaw 1989]
Weiterführende Quellen:
Dr. Emilia Roig erklärt Intersektionalität (Friedrich Ebert Stiftung):
https://www.youtube.com/watch?v=hOa4MuPQbMM
Entstehungsgeschichte Intersektionalität einfach erklärt:
https://youtu.be/EP4gOj4TTiQ?si=rrIRD9eZjYxS62Va
Partizipation
Partizipation bedeutet (politische) Teilhabe. Teilhabe bedeutet mitmachen und mitbestimmen.
Pflegebedürftigkeit
Wenn Sie merken, dass Sie nicht mehr allein Sachen schaffen (z.B. waschen, einkaufen oder essen), besteht bei Ihnen vielleicht eine Pflegebedürftigkeit.
Ob bei Ihnen eine Pflegebedürftigkeit vorliegt, prüft der Medizinische Dienst. Für diese Prüfung müssen Sie einen Antrag stellen bei Ihrer Pflegekasse. Unter Pflegegrad finden Sie mehr Informationen hierzu.
Pflegegrad
Um Pflegeleistungen beantragen zu können, muss man einen Pflegegrad haben. Einen Pflegegrad kann man beantragen mit einem Antrag auf einen Pflegegrad. Dieser Antrag stellen Sie bei Ihrer Pflegekasse: Gesetzliche Krankenversicherung: Ihre Pflegekasse ist gleich wie Ihre Krankenkasse. Dort stellen Sie den Antrag. Private Versicherung: Ihre private Pflege-Pflichtversicherung (PPV). Dort stellen Sie den Antrag. Falls Sie Unterstützung bei der Antragstellung brauchen, helfen Ihnen die Interkulturelle Brückenbauer*innen in der Pflege und die Berliner Pflegestützpunkte.
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