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6 Personen die sich unterhalten

Über FaMiPA

6 Personen die sich unterhalten

FaMiPA steht für Fachstelle Migration, Pflege und Alter. Das Ziel der Fachstelle ist es, die Bedarfe und Anliegen von Senior*innen mit Migrationsgeschichte in Berlin sichtbar zu machen, Diskriminierung strukturell abzubauen und ihre gleichberechtigte Teilhabe zu fördern.

Über FaMiPA

Was macht FaMiPA?

FaMiPA steht für Fachstelle Migration, Pflege und Alter. Ziel der Fachstelle ist es, dass Senior*innen mit Migrationsgeschichte in Berlin bei Pflegebedürftigkeit und im Alter gut versorgt sind und selbstbestimmt in Würde altwerden können. FaMiPA macht die Bedarfe und Anliegen von Senior*innen mit Migrationserfahrung sichtbar und fördert ihre gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation. FaMiPa vermittelt Wissen zu Diversitätssensibler Pflege und Antidiskriminierung.

FaMiPA arbeitet intersektional, partizipativ, diskriminierungskritisch und diversitätssensibel. Dabei bewegt sich die Fachstelle zwischen Praxis, Wissenschaft und Politik und vernetzt Akteur*innen aus diesen Bereichen.

Für Senior*innen mit Migrationsgeschichte und ihre An- und Zugehörige bündelt FaMiPA Wissen und Anlaufstellen rundum Alter und Pflege in Berlin. Ihnen werden partizipative Räume eröffnet, die sie als Akteur*innen stärken, ihr eigenes Alter selbst zu gestalten. FaMiPA gibt alltagsrelevante Informationen rund um Alter und Pflege in Berlin an Personen, die mit Senior*innen mit Migrationsgeschichte in Kontakt sind, weiter.

Unser Team

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Amrit Walia

(sie/ihr)
Referentin

Hanna Kerkhof

(sie/ihr)
Koordinatorin

Simone Koschewa

(sie/ihr)
Referentin

Unsere Partner in Berlin

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Nenne kurz Zweck der Zusammenarbeit. 
Warum? Vernetzung ist Arbeitsauftrag und schafft Vertrauen.

Häufig gestellte Fragen

Auf dieser Seite finden Sie häufig gestellte Fragen bezüglich der Arbeit von FaMiPA.  

Macht FaMiPA Beratung?

Nein, FaMiPA macht keine Beratung. Wir beraten also nicht zu Pflegeleistungen, Pflegegrad und Ihren Ansprüchen. Wir machen aber Verweisberatung. Das bedeutet, dass wir Sie mit Ihrem Anliegen an andere, geeignete Anlaufstellen in Berlin weiter verweisen. Auf unserer Webseite finden Sie Anlaufstellen und Informationen gebündelt.

Auch wenn wir keine klassische Beratungsstelle sind, haben wir aber immer ein offenes Ohr für Sie. Falls Sie Fragen zu der Arbeit von FaMiPA haben, kontaktieren Sie uns gerne unter famipa@awoberlin.de oder rufen uns an unter +49 30 / 25 389 287. Sie erreichen uns in der Regel von Montag bis Freitag zwischen 10 – 16 Uhr.

Ja, gerne! Teilen Sie uns Ihre Vorstellung von dem Projekt mit und wir schauen gemeinsam, welche Möglichkeiten es zur Umsetzung gibt. Kontaktieren Sie uns gerne unter famipa@awoberlin.de oder rufen Sie uns an unter +49 30 / 25 389 287. Sie erreichen uns in der Regel von Montag bis Freitag zwischen 10 – 16 Uhr.

Nein, die Angebote und Veranstaltungen von FaMiPA sind kostenlos.

FaMiPA wird seit 2025 von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege finanziert. Die Fachstelle ist ein Projekt des AWO Landesverbandes Berlin e.V. und arbeitet berlinweit und verbandsübergreifend.

FaMiPA gibt es seit Sommer 2025. Wir arbeiten zu dritt: Amrit Walia und Simone Koschewa sind die Referentinnen der Fachstelle. Hanna Kerkhof macht die Koordination der Fachstelle.

Wir freuen uns, uns mit Ihnen zu vernetzen. Nur mit einem starken Netzwerk können wir dafür sorgen, dass Senior*innen mit Migrationsgeschichte in Berlin gut versorgt sind. Kontaktieren Sie uns gerne unter famipa@awoberlin.de oder rufen Sie uns an unter +49 30 / 25 389 287. Sie erreichen uns in der Regel von Montag bis Freitag zwischen 10 – 16 Uhr.

Ja, das ist möglich. Wichtig ist, dass Ihr Angebot/Ihre Veranstaltung sich im Kontext von Migration, Pflege und Alter bewegt. Zusätzlich darf es kein gewinnorientiertes oder kommerzielles Angebot sein. Wir freuen uns über Ihr Angebot oder Ihre Veranstaltung mehr zu erfahren.

Kontaktieren Sie uns hierfür gerne unter famipa@awoberlin.de oder rufen Sie uns an unter +49 30 / 25 389 287. Sie erreichen uns in der Regel von Montag bis Freitag zwischen 10 – 16 Uhr.

Glossar

Diskriminierungskritisch

Diskriminierungskritisch beinhaltet das Bewusstsein und die Berücksichtigung, dass Diskriminierung in unserer Gesellschaft allgegenwärtig ist. Diese Haltung impliziert das Wissen darüber, dass alle Menschen aufgrund verschiedener Diskriminierungsformen sozial positioniert sind.

[Quelle: Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) (o.J.)]

Intersektionalität bedeutet die Berücksichtigung und das Bewusstsein darüber, dass verschiedene Diskriminierungsformen – z.B. aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter, Klasse oder Aufenthaltsstatus – nicht getrennt voneinander wirken, sondern sich wechselseitig verstärken.

[Quelle: Crenshaw 1989]

Weiterführende Quellen:

Dr. Emilia Roig erklärt Intersektionalität (Friedrich Ebert Stiftung):
https://www.youtube.com/watch?v=hOa4MuPQbMM

Entstehungsgeschichte Intersektionalität einfach erklärt:
https://youtu.be/EP4gOj4TTiQ?si=rrIRD9eZjYxS62Va  

Partizipation bedeutet (politische) Teilhabe. Teilhabe bedeutet mitmachen und mitbestimmen.

Wenn Sie merken, dass Sie nicht mehr allein Sachen schaffen (z.B. waschen, einkaufen oder essen), besteht bei Ihnen vielleicht eine Pflegebedürftigkeit.  
Ob bei Ihnen eine Pflegebedürftigkeit vorliegt, prüft der Medizinische Dienst. Für diese Prüfung müssen Sie einen Antrag stellen bei Ihrer Pflegekasse. Unter Pflegegrad finden Sie mehr Informationen hierzu. 

Um Pflegeleistungen beantragen zu können, muss man einen Pflegegrad haben. Einen Pflegegrad kann man beantragen mit einem Antrag auf einen Pflegegrad. Dieser Antrag stellen Sie bei Ihrer Pflegekasse: Gesetzliche Krankenversicherung: Ihre Pflegekasse ist gleich wie Ihre Krankenkasse. Dort stellen Sie den Antrag. Private Versicherung: Ihre private Pflege-Pflichtversicherung (PPV). Dort stellen Sie den Antrag. Falls Sie Unterstützung bei der Antragstellung brauchen, helfen Ihnen die Interkulturelle Brückenbauer*innen in der Pflege und die Berliner Pflegestützpunkte.

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