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Senior*innenwahl

6 Personen die sich unterhalten

Liebe Senior*innen mit Migrationsgeschichte, 

nächstes Jahr im März 2027 können Sie die Seniorenvertretung in Berlin wählen oder sich als Kandidat*in aufstellen lassen – vielleicht hören Sie gerade das erste Mal davon. Wir erklären Ihnen auf dieser Seite, was die Seniorenvertretungen machen, wie Sie sich als Vertreter*in aufstellen lassen können und wie Sie wählen können. 

Falls Sie Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns: famipa@awoberlin.de oder 030 25 389 287.

Eine Seniorenvertretung - was ist das und was macht sie?

Was ist eine Seniorenvertretung? ​

In jedem Bezirk gibt es eine Seniorenvertretung. Sie wird auch BSV genannt.

Die Seniorenvertretung in ihrem Bezirk berät die Politik zu allem, was für Senior*innen in Berlin wichtig ist. 

Senior*innen sind alle Menschen, die 60 Jahre oder älter sind.

In jeder Seniorenvertretung sind maximal 17 Vertreter*innen. Diese Menschen sind ehrenamtlich tätig. Das bedeutet, dass sie kein Geld kriegen.

Die Seniorenvertretungen vertreten alle Senior*innen in Berlin. Sie bringen Ihre Bedürfnisse und Interessen in den politischen Entscheidungsprozess ein. Sie vermitteln zwischen Senior*innen und verschiedenen Ämtern in Berlin, wie z.B. ein Bezirksamt.

  • Sie vertreten die Interessen der Berliner Senior*innen. 
  • Sie bieten eine Sprechstunde an für Senior*innen in ihrem Kiez.
  • Die Vertreter*innen arbeiten in Gremien. Gremien sind Arbeitsgruppen für bestimmte Aufgaben in der Stadt. Die Gremien für Senior*innen heißen Seniorenmitwirkungsgremien. Hier besprechen sie die Interessen von Senior*innen in Berlin. 

Vielleicht fallen Ihnen im Bezirk Sachen auf, z.B. dass es wenig Schatten gibt oder, dass Sie gerne mehr Sitzbänke hätten. 

Ihre Meinung über Ihr Bezirk zählt, weil die Stadt ein Platz für alle Menschen sein sollte. Daher ist es wichtig, dass sie jemandem diese Sachen erzählen. Das können Sie in der Sprechstunde von den Seniorenvertretungen machen. Da ist eine Person, die Ihnen zuhört und Ihr Anliegen (z.B. Ihr Wunsch nach Schatten) auf politischer Ebene mit einbringt.

Die Seniorenvertretungen sind unabhängig. Das bedeutet:

  • Die Menschen in den Seniorenvertretungen verdienen kein Geld mit der Tätigkeit.
  • Die Menschen in den Seniorenvertretungen arbeiten nicht für eine politische Partei oder eine Religionsgemeinschaft.
  • Hier finden Sie einen Flyer zu der Senior*innenwahl von der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (SenASGIVA): Flyer_SeniorInnenwahl

Senior*innen können selbst Vertreter*in werden!

Wenn Sie Vertreter*in werden möchten, müssen Sie sich aufstellen lassen. Hier erklären wir Ihnen, wie das geht, was sie dafür machen müssen und wie die Arbeit als Vertreter*in funktioniert. 

Wer kann sich aufstellen lassen zur Wahl?

Für die Seniorenvertretung in Ihrem Bezirk können sich alle Menschen aufstellen lassen, die

  • 60 Jahre oder älter sind 
  • und in Berlin wohnen und gemeldet sind

Sie brauchen keinen deutschen Pass zu haben.

Also: Sie können sich auch ohne deutschen Pass für Ihr Bezirk aufstellen lassen!

Sie können sich zwischen dem 04.09.2026 und dem 02.10.2026 aufstellen lassen. 

Um Vertreter*in zu werden, müssen Sie sich aufstellen lassen. Dieser Prozess heißt Berufungsvorschlag.

In dem Berufungsvorschlag muss stehen: 

  • Ihr vollständiger Name 
  • Ihr Geburtsdatum
  • Ihre Adresse 

Das schreiben Sie in einem Brief. Diesen Brief machen Sie in einen Briefumschlag. 

Auf dem Briefumschlag schreiben Sie: 

Sie können entweder den Brief vorbeibringen oder per Post schicken. Wenn Sie den Brief per Post schicken müssen Sie ihn richtig frankieren.

Eine Wahlperiode dauert 5 Jahre. Wenn Sie gewählt werden, sind Sie also 5 Jahre als Vertreter*in tätig.

Wie schön, dass Sie Interesse haben! Sie können sich gerne bei uns melden. Wir beantworten Ihre Fragen und tauschen uns gerne mit Ihnen aus.

Wir sind von Montag bis Freitag zwischen 10 und 16 Uhr erreichbar unter 030 25 389 287. Auch können Sie uns eine Mail schreiben an famipa@awoberlin.de.

Senior*innen können und dürfen wählen!

Senior*innen können ihre Vertreter*innen in ihrem eigenen Bezirk wählen. Hier erklären wir Ihnen, wer wählen kann, wann die Wahl ist und, was Sie dafür brauchen und wann die Wahl ist. 

Wer kann wählen?

Alle Menschen, die

  • 60 Jahre oder älter sind 
  • und in Berlin wohnen und gemeldet sind

Sie brauchen keinen deutschen Pass zu haben.

Also: Sie können auch ohne deutschen Pass wählen gehen!

Sie können zwischen dem 05.03.2027 und dem 12.03.2027 wählen gehen. 

Es wird verschiedene Orte geben, an denen Sie wählen gehen können. Wir informieren Ihnen hier rechtzeitig, wenn wir hierüber mehr Informationen haben. 

Auch werden Ihnen vor der Wahl alle Informationen per Post zugeschickt. Das dauert noch ein bisschen. 

Telefonsprechzeiten:

Montag – Freitag 10 – 16 Uhr